Rehrücken mit Parmesan-Walnusskruste vom Grill, goldene Polenta-Talern und gegrilltem Feta-Rotkohl
So machen Sie schnell und einfach ein edles Wildgericht für Ihre nächste Grillparty – kräftig im Geschmack, perfekt für Herbst und Winter und voll mit schönen Röstaromen vom Grill. Der Rehrücken bekommt eine aromatische Walnusskruste, dazu kommen knusprige Polenta Taler und süß-würziger, gegrillter Rotkohl. Ein Teller, der Charakter hat.
Angaben:
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: ca. 60–75 Minuten
Portionen: 2–3

Zutaten:
Rehrücken
- 500 g Rehrücken
- 100 g Walnüsse
- 30 g Parmesan (frisch gerieben)
- 1–2 EL Öl
- Salz, Pfeffer
Polenta Taler
- 250 g Polenta
- 250 ml Gemüsefond oder Wasser
- 1–2 Zweige Rosmarin (fein gehackt)
- Etwas Öl zum Anbraten
Gegrillter Rotkohl
- 500 g Rotkohl
- 100 g Feta
- 1 Handvoll Walnüsse (gehackt)
- 1–2 EL Ahornsirup
- 50–80 ml Apfelsaft
- 1 EL Butter
- Öl für die Grillplatte
Zubereitung:
Polenta vorbereiten
- Fond oder Wasser aufkochen, Polenta einrieseln lassen und bei niedriger Hitze quellen lassen. Rosmarin unterrühren.
- Die Masse auf Backpapier streichen und vollständig auskühlen lassen, anschließend Taler ausstechen und beiseitestellen.
Auf dem Grill: Später auf der Grillplatte oder Feuerplatte in wenig Öl goldbraun braten.
In der Pfanne: In einer beschichteten Pfanne beidseitig anbraten, bis sie leicht knusprig sind.
Rotkohl schneiden und vorbereiten
- Rotkohl in feine, kurze Streifen schneiden.
- Rotkohl garen
Auf dem Grill: - Grillplatte einölen, Rotkohl auflegen.
- Butter zufügen, mit Apfelsaft ablöschen, Ahornsirup zugeben und kurz schmoren.
- Mit Feta und Walnüssen toppen und warmhalten.
In der Pfanne: - In einer großen Pfanne mit etwas Öl anschwitzen.
- Butter, Apfelsaft und Ahornsirup zugeben und 2–4 Minuten schmoren.
- Feta und Walnüsse dazugeben.
Walnusskruste anrühren
- Walnüsse fein hacken, mit Parmesan und etwas Öl zu einer leicht klebrigen Masse vermengen.
Rehrücken anbraten
Auf dem Grill:
- Rehrücken salzen, pfeffern und bei hoher direkter Hitze scharf angrillen, bis kräftige Röstaromen entstehen.
In der Pfanne: - In einer sehr heißen Gusseisenpfanne scharf anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht.
Rehrücken gar ziehen lassen
Auf dem Grill:
- Mit der Walnusskruste belegen und indirekt (Pelletsmoker oder Grill) bei 54–58 °C Kerntemperatur fertig garen.
Im Ofen: - Nach dem Anbraten im Ofen bei 110–130 °C auf 54–58 °C Kerntemperatur ziehen lassen.
- Anschließend 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilt.
Polenta Taler anbraten
- Sobald der Rehrücken ruht, die Polenta Taler fertig braten.
Auf dem Grill: Auf heißer Grillplatte in etwas Öl beidseitig goldbraun.
In der Küche: In der Pfanne knusprig ausbacken.
Servieren
- Rehrücken in Scheiben schneiden.
- Mit Polenta Talern und gegrilltem bzw. geschmortem Rotkohl anrichten.
- Optional mit Walnüssen oder einem Hauch Ahornsirup garnieren.
So gelingt der Rehrücken noch besser
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Rehrücken rechtzeitig temperieren
Nehmen Sie das Fleisch 20–30 Minuten vor dem Grillen oder Braten aus dem Kühlschrank. Dadurch gart es gleichmäßiger und bleibt saftig. -
Die richtige Kerntemperatur treffen
Für ein perfekt rosa, medium gegartes Ergebnis liegt der ideale Bereich bei 54–58 °C.-
Unter 54 °C wirkt das Fleisch noch glasig.
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Über 58 °C verliert Wild schnell Saft und wird trocken – hier lohnt sich Präzision.
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Scharf anbraten für Röstaromen
Ob Grillplatte oder Gusseisenpfanne – geben Sie dem Rehrücken kurz richtig Hitze, damit eine kräftige Kruste entsteht. Diese Aromatik macht beim Wild den Unterschied. -
Walnusskruste richtig anbringen
Die Kruste sollte eine leicht klebrige Konsistenz haben.-
Leicht anpressen, damit sie beim indirekten Garen stabil bleibt.
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Nicht zu dick auftragen, sonst isoliert sie das Fleisch zu stark.
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Nach dem Garen ruhen lassen
Den Rehrücken 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dadurch entspannt sich das Fleisch und der Saft verteilt sich gleichmäßig – wichtig für einen sauberen Anschnitt. -
Rotkohl nicht übergaren
Grillen oder Schmoren nur so lange, bis der Kohl weich und dennoch bissfest ist. So bleibt die Struktur erhalten und die Süße kommt besser zur Geltung. -
Polenta Taler erst wenden, wenn sie Farbe bekommen
Polenta ist empfindlich – erst drehen, wenn die Unterseite sichtbar goldbraun ist. So bricht nichts und die Taler bleiben außen knusprig, innen cremig. -
Saubere Hitzezonen nutzen
Arbeiten Sie mit einer klaren Trennung von direkter (für Röstaromen) und indirekter Hitze (für das schonende Fertiggaren). Gerade Wild profitiert enorm davon. -
Hochwertige Butter oder Nussöl einsetzen
Beim Rotkohl oder zum finalen Abglänzen bringen Butter, Walnussöl oder Haselnussöl eine warme, nussige Charaktertiefe ins Gericht.
Getränkeempfehlungen zum Rehrücken
Rotwein – klassisch und ideal zu Wild
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Spätburgunder / Pinot Noir
Der Klassiker zu Reh: elegante Säure, rote Beeren, feine Würze – begleitet das Wild ohne es zu überdecken. -
Lemberger / Blaufränkisch
Kräftiger, leicht pfeffrig, perfekt zur herzhaften Note des Rotkohls. -
Merlot
Weich, rund und geschmeidig – harmoniert hervorragend mit den nussigen Aromen der Kruste. -
Côtes du Rhône
Mediterrane Kräuterwürze, nicht zu schwer, bringt Tiefe und Struktur ins Gericht.
Weißwein – für alle, die es heller mögen
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Gereifter Riesling (trocken bis halbtrocken)
Dezente Süße, lebendige Säure – ideal zum süß-würzigen Rotkohl. -
Weißburgunder oder Grauburgunder
Mild, rund, mit genügend Körper, um mit Wildfleisch mitzuhalten. -
Chardonnay (zurückhaltend im Barrique)
Cremig, harmonisch, passt sehr gut zur Polenta und der Walnusskruste.
Bier – wenn’s etwas malziger sein darf
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Dunkles Lager oder Märzen
Malzig und rund, unterstreicht die herzhaften Aromen. -
Bockbier (nicht zu stark)
Fein-würzig und kraftvoll – sehr passend zu Reh und nussigen Komponenten.
Alkoholfreie Alternativen
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Roter Traubensaft (leicht verdünnt)
Eine sanfte, harmonische Wein-Alternative. -
Schwarzer Johannisbeersaft
Intensiv, fruchtig, passt aromatisch perfekt zu Wild. -
Apfelschorle (wenig süß)
Erfrischend, neutralisierend und ideal zum Ausgleich der Rotkohl-Süße.